Puh. Gestern haben wir so spät zu Abend gegessen, dass ich zum einen ehrich gesagt gar keine Lust aber auch fast gar keine Zeit hatte über das gestrige selbstgekochte Essen nach den Herren Biolek und Witzigmann zu bloggen.
Dabei gibt es heute so einiges zu erzählen, denn vor allem die Soße gestern war der Hammer. Aber mal ganz von vorn, denn gestern gab es gebratenen Tofu mit Gemüse und Erdnuss-Sauce.
Vor allem die Soße ist Bombe, das muss ich einfach immer wieder betonen.
Asiatisches Essen gibt es hier sehr oft und seit wir drei Wochen in China urlaubten gibts es noch öfter und noch lieber, weil wir jetzt ja genau wissen wie es schmecken sollte.
Also war ich gestern wieder einkaufen und zeige euch heute das dritte Rezept. Dafür braucht ihr:
Für die Soße muss man die Erdnüsse rösten und grob mahlen. Dann den braunen Zucker und 1/2 TL rote Currypaste karamellisieren und erwärmen, mit Kokosmilch ablöschen und Erdnüsse dazufügen und alles dann leicht 20 min. vor sich hin köcheln lassen.
Das Gemüse einfach klein schneiden, anbraten (nacheinander, je nach Garungszeit) und das gleiche mit den Tofu machen. Dann zum Schluss nur mit Sojasoße würzen (ich nehme auch vegetarische Austernsoße, weil das ein bisschen kräftiger ist).
Wir haben noch Reis dazu gemacht und fertig!
Soll ich es nochmal betonen: Diese Soße ist soooo nomminommi! Die kommt ganz definitiv und hundertprozentig ins Standartprogramm. Mit Reisnudeln oder Glasnudeln oder anderen asiatischen Nudeln stell ich mir die ganz hervorragend vor!
Heute gibts leider kein Essen, da ich auf einen Geburtstag eingleaden bin, morgen dafür aber ganz definitiv nochmal.
Habt bis dahin einen tollen Tag!
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Donnerstag, 28. November 2013
Dienstag, 26. November 2013
"selbstgekocht mit Biolek und Witzigmann"-Woche #2
Willkommen zu Tag zwei meiner zur "selbstgekocht mit Biolek und Witzigmann" auserkorenen Woche. Huete gibt es ganz was feines und sehr saisonal. Es gibt Roggen-Apfel-Kücherl mit geschmortem Wurzelgemüse und Meerettichschmand.
Ihr seht schon - Wurzelgemüse ist ja sehr herbstlich/winterlich, Roggen verbinde ich irgendwie auch mit Winter und Äpfel...ja sowieso.
Was man dafür braucht? Das hier:
Der Roggen (ungemahlen) wird 45 min. in 600 ml. Wasser weich gekocht. Die Äpfel geschält und in kleinsten Stückchen in Butter weich gedünstet. Wenn beides kalt ist, dann kommt Quark, Ei und Mehl dazu und alles wird gut mit Salz gewürzt.
Für das Gemüse wird alles in mundgerechte Stücke geschnitten. Dann lässt man 1 EL Puderzucker in Butter karmelisiert, gibt das Gemüse rein und lässt das ganze mit Loorbeerblatt, Thymina, 100 ml Wasser und Knoblauch ordentlich schmoren. Bei uns ist es so lila geworden, weil ich Urmöhren verwendet habe.
In den Schmand rührt man zu Guter letzt noch Meerrettich, Dill und Zitronensaft und würzt gut mit Salz und Pfeffer.
FERTIG!!!
Und was sagen wir nun dazu? Wie hats geschmeckt? Grundsätzlich lecker. Das Gemüse schmeckt ganz fein, ein bisschen süß, ein bisschen salzig, bissfest und mmh....! Der Schmand ist gar nicht mein Fall, der Mann mochte es aber. Liegt aber wohl daran, dass ich Meerrettich nicht sonderlich und Dill eigentlich gar nicht mag. Kein Wunder also. Die Küchle: ich würde sie ehr als Nachtisch mit etwas Zimt und Zucker und Vanillesoße servieren. Die Äpfel sind so süß, der Roggen irgendwie nussig - das passt mehr zum Dessert.
Aber irgendwie passte es doch zusammen und harmoniert auf jedenfall total gut.
Und nun freu ich mich auf morgen.
Vielleicht schaff ich dann ein paar bessere Bilder? Aber Abends ist es jetzt einfach so dunkel, dass das mit den gut ausgeleuchteten Bildern einfach nicht klappen will. Habt ihr Ideen?
Habt noch einen schönen Abend.
Ihr seht schon - Wurzelgemüse ist ja sehr herbstlich/winterlich, Roggen verbinde ich irgendwie auch mit Winter und Äpfel...ja sowieso.
Was man dafür braucht? Das hier:
Der Roggen (ungemahlen) wird 45 min. in 600 ml. Wasser weich gekocht. Die Äpfel geschält und in kleinsten Stückchen in Butter weich gedünstet. Wenn beides kalt ist, dann kommt Quark, Ei und Mehl dazu und alles wird gut mit Salz gewürzt.
Für das Gemüse wird alles in mundgerechte Stücke geschnitten. Dann lässt man 1 EL Puderzucker in Butter karmelisiert, gibt das Gemüse rein und lässt das ganze mit Loorbeerblatt, Thymina, 100 ml Wasser und Knoblauch ordentlich schmoren. Bei uns ist es so lila geworden, weil ich Urmöhren verwendet habe.
In den Schmand rührt man zu Guter letzt noch Meerrettich, Dill und Zitronensaft und würzt gut mit Salz und Pfeffer.
FERTIG!!!
Und was sagen wir nun dazu? Wie hats geschmeckt? Grundsätzlich lecker. Das Gemüse schmeckt ganz fein, ein bisschen süß, ein bisschen salzig, bissfest und mmh....! Der Schmand ist gar nicht mein Fall, der Mann mochte es aber. Liegt aber wohl daran, dass ich Meerrettich nicht sonderlich und Dill eigentlich gar nicht mag. Kein Wunder also. Die Küchle: ich würde sie ehr als Nachtisch mit etwas Zimt und Zucker und Vanillesoße servieren. Die Äpfel sind so süß, der Roggen irgendwie nussig - das passt mehr zum Dessert.
Aber irgendwie passte es doch zusammen und harmoniert auf jedenfall total gut.
Und nun freu ich mich auf morgen.
Vielleicht schaff ich dann ein paar bessere Bilder? Aber Abends ist es jetzt einfach so dunkel, dass das mit den gut ausgeleuchteten Bildern einfach nicht klappen will. Habt ihr Ideen?
Habt noch einen schönen Abend.
Montag, 25. November 2013
"selbstgekocht mit Biolek und Witzigmann"-Woche #1
2005 haben Alfred Biolek und Eckart Witzigmann zusammen ein vegetarisches Kochbuch heraus gebracht. Passender Weise heißt es "Unser Kochbuch. Vegetarisch". Schon länger steht es im Schrank, aber nachgekocht haben wir eigentlich noch nichts. Ein bisschen, weil die Gerichte doch etwas ungewöhnlicher sind - oder würdet ihr spontan Fenchelauflauf oder Käsesoufflé kochen? - zum anderen, weil man abends doch zu seinen Standartgerichten greift und wenn man dann doch mal an eines der vielen Kochbücher denkt, dann hat man ganz gewiss irgendeine entscheidende Zutat nicht im Haus und man ist zu faul um einkaufen zu gehen der Supermarkt hat zu.
Aber: ich habe ja jetzt Zeit. Kann also die Essen planen und auch mal etwas länger kochen. So hat der Mann abends Essen auf dem Tisch, ich kann meine Zeit sinnvoll nutzen und wir können den Standartgerichten ein paar Dinge hinzufügen.
Daher habe ich mir überlegt, dass ich (erstmal) die nächste Woche zur "selbstgekocht mit Biolek und Witzigmann"-Woche erkläre und euch über die Gerichte berichte. Ich beschrenke mich auf den Teil Raffinierte Hauptgerichte, damit hab ich dann also das ganze Essen fertig und muss mir nicht überlegen wozu ich welches Gemüse kombiniere. Habt ihr Lust mit mir in dieser Woche neue Rezepte kennenzulernen? Dann los.
Tag Eins beginnt mit gefüllten Kohlrabischnitzeln mit Kartoffel-Avocado-Salat.
Das Rezept ist eigentlich ganz einfach. Ich dachte, ich starte mal mit etwas leichtem und was, von dem ich weiß, dass ich es mögen könnte! Bei Rote Beete mit Ingwer bin ich mir nicht ganz so sicher.
Ihr braucht dafür folgendes:
Der Kohlrabi wird geschelt, in Scheiben geschnitten und gedünstet. Danach werden sie getrocknet, ein Stück Käse zwischen zwei Scheiben gelegt und in Mehl, Ei und Semmelbröseln paniert und in Öl oder Butter ausgebraten.
Für den Salat kocht man die Kartoffeln mit Schale, schält sie und mischt sie mit der kleingeschnittenen Avocado, Zitronensaft, Öl und Salz und Pfeffer - achja, die Kresse nicht vergessen.
Und schon ist man fertig!

Die Kohlrabischnitzel schmecken feiner als der panierte Sellerie, den es hier sonst als "Schnitzelersatz" gibt, der Käse macht das ganze aber würzig. Die Idee vom Kartoffelsalat gefällt mir auch sehr gut, vorallem das mit der Kresse! Das ist wirklich nomnomnom. Nächstes Mal nehm ich aber weniger Zitrone, denn es war ein bisschen viel Säure. Außerdem habe ich nur eine Avocado gekauft und das ist wohl ein bisschen wenig, sonst werden zwei Leute nämlich nicht satt.
Aber: Das Rezept wandert definitiv ins Standartprogramm.
Aber: ich habe ja jetzt Zeit. Kann also die Essen planen und auch mal etwas länger kochen. So hat der Mann abends Essen auf dem Tisch, ich kann meine Zeit sinnvoll nutzen und wir können den Standartgerichten ein paar Dinge hinzufügen.
Daher habe ich mir überlegt, dass ich (erstmal) die nächste Woche zur "selbstgekocht mit Biolek und Witzigmann"-Woche erkläre und euch über die Gerichte berichte. Ich beschrenke mich auf den Teil Raffinierte Hauptgerichte, damit hab ich dann also das ganze Essen fertig und muss mir nicht überlegen wozu ich welches Gemüse kombiniere. Habt ihr Lust mit mir in dieser Woche neue Rezepte kennenzulernen? Dann los.
Tag Eins beginnt mit gefüllten Kohlrabischnitzeln mit Kartoffel-Avocado-Salat.
Das Rezept ist eigentlich ganz einfach. Ich dachte, ich starte mal mit etwas leichtem und was, von dem ich weiß, dass ich es mögen könnte! Bei Rote Beete mit Ingwer bin ich mir nicht ganz so sicher.
Ihr braucht dafür folgendes:
Der Kohlrabi wird geschelt, in Scheiben geschnitten und gedünstet. Danach werden sie getrocknet, ein Stück Käse zwischen zwei Scheiben gelegt und in Mehl, Ei und Semmelbröseln paniert und in Öl oder Butter ausgebraten.
Für den Salat kocht man die Kartoffeln mit Schale, schält sie und mischt sie mit der kleingeschnittenen Avocado, Zitronensaft, Öl und Salz und Pfeffer - achja, die Kresse nicht vergessen.
Und schon ist man fertig!

Die Kohlrabischnitzel schmecken feiner als der panierte Sellerie, den es hier sonst als "Schnitzelersatz" gibt, der Käse macht das ganze aber würzig. Die Idee vom Kartoffelsalat gefällt mir auch sehr gut, vorallem das mit der Kresse! Das ist wirklich nomnomnom. Nächstes Mal nehm ich aber weniger Zitrone, denn es war ein bisschen viel Säure. Außerdem habe ich nur eine Avocado gekauft und das ist wohl ein bisschen wenig, sonst werden zwei Leute nämlich nicht satt.
Aber: Das Rezept wandert definitiv ins Standartprogramm.
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